22.10.13

Aller Anfang ist schwer?

Mit der Einstimmung auf Weihnachten können Sie nicht früh genug anfangen.

Mir ist klar, dass Sie am Ende des Sommers, wenn die ersten Weihnachtssüßigkeiten in den Regalen der Supermärkte erscheinen, noch eine gewisse Abneigung gegen Weihnachten verspüren. Mir geht es ebenso.

Der Sommer ist noch zu nah, und wir alle wünschen, dass er lange bleiben möge. Irgendwann wird vom ersten Bodenfrost berichtet, womöglich sogar schon vom ersten Schnee in den Höhenlagen. Die Blätter verfärben sich, und es wird dauerhaft merklich kühler. Wir überlegen, wann wir die Heizung anschalten, und wann es Zeit wird, sich doch eine etwas dickere Jacke überzuziehen.

In dieser Phase des Übergangs ist das Beschäftigen mit Weihnachten auch noch schwierig.

Unbemerkt fast schwingt dann die Stimmung um. Wir haben noch nicht so ganz akzeptiert, dass der Herbst nun angefangen hat und bleiben wird. Dennoch beschäftigen wir uns mit den schönen Seiten dieser Jahreszeit. Wir überlegen, wie schön ein Kaminfeuer am Abend sein kann. Es wird uns heimelig bei dem Gedanken, die dunklen Abende mit Kerzenschein zu erfüllen. Der Gedanke an Herbst hat seinen Schrecken verloren. Wir freuen uns über die wärmeren Sonnentage, die uns der Oktober noch beschert und wissen gleichzeitig, dass wir für die grauen Tage gerüstet sind.

Spätestens jetzt sollten Sie sich mit Weihnachten etwas intensiver beschäftigen. Der Abstand zu den Feiertagen ist noch groß, und er hat Vorteile. Wir haben das Gefühl, dass wir noch viel Zeit haben, und wir sind deshalb noch entspannt. Nun gilt es, diese Entspannung zu bewahren.

Fangen Sie in dieser Zeit an, Ihre Vorbereitungen zu treffen!